Abschiedsfahrt Gstadt - Ybbsitz, Teil II (8 Bilder)

Bildberichte zu aktuellen Veranstaltungen und Ereignissen.

Moderator: Stephan Rewitzer

Antworten
mmmn
Beiträge: 90
Registriert: 14. Oktober 2005, 18:39
Kontaktdaten:

Abschiedsfahrt Gstadt - Ybbsitz, Teil II (8 Bilder)

Beitrag von mmmn »

Fortsetzung von http://www.schmalspur-modell.at/viewtopic.php?t=3613

Am Nachmittag wurde dann weniger "von oben herab" geschossen, da sich die Stellen auf den umliegenden Hügeln vor allem am Vormittag als Fotostandpunkt eignen. Nachdem sich der 5090.011 von seinem Tandempartner in Gstadt getrennt hatte, war er nun für den restlichen Nachmittag wieder alleine nach Ybbsitz unterwegs. An schon bekannter Stelle (siehe erstes und vorletztes Bild des ersten Teils), allerdings aus anderer Perspektive, wurde der R 6957 bei seiner Fahrt nach Ybbsitz aufgenommen.

Bild

Bild

Da zwischen 12:30 und 14:30 so etwas wie ein Halbstundentakt gefahren wurde, blieb wenig Zeit, um zwischen den Zügen neue Fotostellen zu suchen. Glücklicherweise hatte ich zu dieser Zeit die Strecke schon mehrmals abgefahren... Die brauchbaren Stellen lagen rund um die Haltestelle Ederlehen recht dicht, und so konnte (nach einer weniger erfolgreichen Variante der vorigen Stelle beim 6956) der Leerpersonenzug 35325 nahe der Haltestelle Ederlehen aufgenommen werden.

Bild

Bild

Ein Stückchen weiter Richtung Ybbsitz wurde die Rückfahrt als 6958 bildlich festgehalten- eine Aufnahme aus geringer Entfernung musste zwischendurch auch mal sein.

Bild

An dieser Stelle befindet sich ein sehr fotogener Bauernhof, welcher von der örtlich vorhandenen, wenn auch etwas wackeligen Holzleiter aus gut fotografiert werden konnte. Die letzte Fahrt von Ybbsitz nach Gstadt im Sonnenschein (6960, Ybbsitz ab 14:01) wurde dort aufgenommen.

Bild

Bild

Das letzte sonnige Foto wurde dem 6961 zuteil. Zwei Stellen standen dafür zur Auswahl. Die eine, vielleicht etwas schönere, liegt näher beim Bahnhof Ybbsitz und bietet eine nettes altes Gebäude als Kulisse. Sie ist aber eventuell auch beim 2009 verbliebenen Erinnerungszugpaar verwertbar. Die andere wiederum zeigt einige leider sehr typische Merkmale der Strecke Gstadt - Ybbsitz: die parallele Straße, welche von der Bahn mehrmals gekreuzt wird und für welche die Bahn natürlich ein Hindernis darstellt, und auch eine der zahlreichen gelben Langsamfahr-Tafeln ist zu sehen. In unverantwortlicher Weise wurde die Strecke der Verwahrlosung preisgegeben, während dem Verkehr auf der Straße das alleinige Augenmerk galt. Ich könnte mich grün und blau ärgern, wenn ich nur daran denke...
Zu sehen ist abermals der 5090.011 bei der Haltestelle Gurhof.

Bild

Von Ybbsitz ging es dann mit dem Rad zurück nach Gstadt, aber es war keine Stelle mehr zu finden, wo für den 6964 noch die Sonne ins Tal gekommen wäre. So blieb auf der to-do-Liste "nur" noch die Abschiedsfahrt mit der Bahn zwischen Gstadt und Ybbsitz übrig, welche ich mit dem Zugpaar 6963 - 6966 absolvierte. Der 6963 nach Ybbsitz war durch SchülerInnen recht gut ausgelastet, aber auch die Rückfahrt nach Gstadt erfolgte nicht leer, sondern mit ein paar Wanderern und Reisenden. In Gstadt wurde der Zug mit einem weiteren 5090 vereinigt und füllte sich auf der Fahrt nach Waidhofen durch zahlreiche Schüler. Der 4020 nach Amstetten war dann ebenso gesteckt voll.

Von der Heimfahrt berichte ich eventuell noch extra... Viel Spass erstmal mit den Fotos!

Liebe Grüße
Markus
-- Homepage: http://www.mnbahn.at.tt -- bahnfotos 2004/05/06: http://www.bahnfotos.at -- Mariazellerbahn: http://www.bergstrecke.at.tt --
Erich Hafner
Beiträge: 256
Registriert: 17. Februar 2004, 11:40

Beitrag von Erich Hafner »

Zum Begriff "Abschiedsfahrt":

Die neuen Fahrzeiten von 18 Minuten zwischen Gstadt und Ybbsitz sind nicht der Hammer, aber gegenüber dem zwangsweise Umsteigen in die SEV-Busse doch konkurrenzfähig. So ist der Frühverkehr trassentechnisch auf der Bahn möglich und der tägliche Zweistundentakt auch. Nur die Verdichtung zum Stundentakt an Werktagen außer Samstag müsste ab 9 Uhr ein Bus bis Gstadt übernehmen.

Da der ÖBB-Konzern für die Ybbstalbahn sowieso neue Fahrplanunterlagen erstellen muss, so wäre bei entsprechender Bestellung wieder mehr Schienenverkehr ins kleine Ybbstal möglich.
Grüße von der Ybbstalbahn
Erich Hafner
mmmn
Beiträge: 90
Registriert: 14. Oktober 2005, 18:39
Kontaktdaten:

Beitrag von mmmn »

Erich Hafner hat geschrieben:Die neuen Fahrzeiten von 18 Minuten zwischen Gstadt und Ybbsitz sind nicht der Hammer, aber gegenüber dem zwangsweise Umsteigen in die SEV-Busse doch konkurrenzfähig.
Aber es gibt doch nach wie vor nur ein Zugpaar, so wie ich das verstanden habe? Und zu diesem zumindest keinen parallelen Bus, wie ich glaube? Was ich mich aber prinzipiell frage, wer soll mit diesem einen Zugpaar fahren? Gibt es da zu dieser Zeit irgendeinen Bedarf? Wären nicht zu anderen Zeiten wesentlich mehr Fahrgäste zu erwarten gewesen? Vielleicht weißt Du, Erich, oder irgendjemand anderer hier schlüssige Antworten auf diese Fragen, besonders auf die dritte!
So ist der Frühverkehr trassentechnisch auf der Bahn möglich und der tägliche Zweistundentakt auch. Nur die Verdichtung zum Stundentakt an Werktagen außer Samstag müsste ab 9 Uhr ein Bus bis Gstadt übernehmen.
Aber was nützt es, wenn es möglich wäre, wenn nicht der geringste Wille da ist, hier Züge zu führen? Jetzt gibt es Nachbesserungen am Fahrplan (die nicht einmal kommuniziert werden), und nicht mal dann gibt es mehr als dieses Erinnerungszugpaar!
Da der ÖBB-Konzern für die Ybbstalbahn sowieso neue Fahrplanunterlagen erstellen muss, so wäre bei entsprechender Bestellung wieder mehr Schienenverkehr ins kleine Ybbstal möglich.
Und, wer setzt sich dafür ein? Wer bestellt? Die Gemeinden sind nur empört, aber das wars dann auch schon, die NÖVOG hat wohl alles getan, was sie tun konnte oder wollte, und mir, der aus dem Süden von Wien kommt, werden sie kaum glauben, dass ich die Ybbstalbahn brauche. Ich seh da keinen Willen bei den Leuten vor Ort die Bahn zu erhalten UND SIE AUCH ZU BENUTZEN, und das is es, was mich so aufregt...

Markus
-- Homepage: http://www.mnbahn.at.tt -- bahnfotos 2004/05/06: http://www.bahnfotos.at -- Mariazellerbahn: http://www.bergstrecke.at.tt --
Erich Hafner
Beiträge: 256
Registriert: 17. Februar 2004, 11:40

Beitrag von Erich Hafner »

Das Erinnerungszugpaar 6953-54 fährt deswegen in dieser Zeitlage, weil es dort vom Umlauf am sinnvollsten ist. In beiden Richtungen gibt es in Gstadt keinen Anschluss von einem Zug nach Großhollenstein/Lunz am See bzw. auf einen Zug nach Waidhofen. 6954 bietet in der neuen Trassenlage wieder ein Angebot für die Volksschüler von Ybbsitz.

Die Mühlen des ÖBB-Konzerns mahlen bekanntlich etwas langsam. So muss man die kurzfristige Fahrzeitkürzung mit Fahrplanänderung durchaus anerkennen. Durch diese kurzfristige Entscheidung war offensichtlich nicht mehr die Zeit, die Möglichkeiten der neuen Fahrzeiten gleich auszunützen.

Du kannst Dir sicher sein, dass diese neuen Möglichkeiten in geeigneter Form an die PV-AG herangetragen werden, denn die Bestellung des Verkehrs auf der Ybbstalbahn bezieht sich ja auf Schienenverkehr.

Bei der NÖVOG wirst Du mit Deinem Wunsch nach mehr Schienenverkehr nach Ybbsitz offene Türen einrennen. Aber eine gezielte Anregung an die PV-AG kann nicht schaden.
Grüße von der Ybbstalbahn
Erich Hafner
Antworten