Wehberg II

Module, Segmente, fixe Anlagen, Pläne.

Moderator: Stephan Rewitzer

scientific
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Re: Wehberg II

Beitrag von scientific »

Ich würd auch nur wegen wirklich wichtiger Gründe den Umbau einer Bestehenden und grlungenen Geschichte vornehmen...

Habs auch ein wenig für mich niedergeschriben, weil ich erst beim aufschreiben oft fertig werde im Kopf... und wer weiß... vielleicht gibts bei mir im Steyrtal ja doch einmal auch Rollwagenverkehr... irgndwie geistert für päter ja doch auch Garsten in meinem Kopf herum... das wär gerade noch klein genug, um es 1:87 umzusetzrn...

Lg jakob
Carl Martin
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Re: Wehberg II

Beitrag von Carl Martin »

Hei,

gestern erstmal 25kg Basaltsplit aus´m Baumarkt gezerrt ...

und so sah das Zeug getrocknet aus:

Bild


gesiebt dann mal das Ausgesiebte im Vergleich:

Bild

zu grob ... ist eher was für Spur 0


Bild

finde ich gar nicht schlecht ... .

Gleich mal das Modul damit beworfen:

Bild


und verklebt:

Bild


morgen geht´s weiter. Feineren Basaltsand habe ich da ... auch anderen. Außerdem wollen wir mal mit einer alten Kaffeemühle experimentieren. Nur habe ich den Verdacht, dass ich mal wieder "Erde" backen muss. ;)

hG

Carl Martin
scientific
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Re: Wehberg II

Beitrag von scientific »

Also der Basaltsplit sieht echt gut aus.

Ich hab mir von ASOA einmal auch Granit bestellt, dass viele Streckenkilometer der ÖBB mit Schärdinger Granit geschottert sind... Und dann wusste ich wieder, dass manches einfach nicht taugt in 1:87. Die Farbe des Granit in 1:87 passt einfach nicht, da die schwarzen Glimmerplättchen des Granits immer noch so groß sind wie im Original... also ganze Steinbrocken schwarz sind... was im Original ja so definitiv nicht ist.

Basalt hat hier deutlich natürlichere Farbgebung in 1:87. Obwohl es für Granit-geschotterten Oberbau zu dunkel ist.

Das Thema Gleisschotter ist wirklich nicht leicht. Ich hab mir jetzt auch Koemo-Schotter besorgt. Die Farbgebung des bereits eingerosteten Schotters ist wirklich gut gelungen, wie auch die Scharfkantigkeit des Schotters super ist.

Bei meiner Steyrtalbahn aber wurde offenbar hauptsächlich Kalkschotter aus der Umgebung verwendet. Und der relativ fein gebrochen... 30 Schotterkörner zwischen zwei Schwellen... ist richtg fein. Im Modell schon eigentlich Sand. Und der dann hellgrau/weiß.... Hab noch keine Versuchsschotterung unternommen, wie es wirklich am schönsten/originalähnlichsten aussieht...

Würd ich heute eine andere Bahn nachbauen, täte ich auf jeden Fall auch die Geschichte mit dem Basaltschotter aus dem Baumarkt verfolgen. Denn da hast du wirklich eine gute Wahl getroffen!!

lg jakob
Carl Martin
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Re: Wehberg II

Beitrag von Carl Martin »

Hei,

das ganze dann mal trocken und nach dem Behandeln mit einer harten "Fingerbürste":

Bild


gleich auch nachgebessert und noch nicht verklebt, man kann sehen, dass nach dem Bürsten der Farbton des alten, breits fixierten Schotters fast die selbe Helligkeit hat, wie frisch draufgestreut:

Bild


jo, sieht soweit nett aus ... finde ich - bzw. noch mit Sand nachbearbeiten, was auch getan wurde:

Bild


und deswegen wurde heute an den anderen Modulen weiter Gleise gepinselt. :tired:

hG

Carl Martin
merzbahn
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Re: Wehberg II

Beitrag von merzbahn »

Hallo Carl,

Deine Baufortschritte gefallen mir gut, auch Dein Hinweis mit der Fingerbürste, ich hatte bisher alte Zahnbürsten verwendet, gute Idee!

Zum Thema "Schotterfarben", siehe auch Jakobs Beitrag,
ein "sensibles" Thema, ich denke, jeder hat da ganz persönliche Vorlieben, sei es in der Struktur oder die Farbe.

Wenn mir der Schotter zu dunkel ist, mische ich vorher ein wenig Kremer Farbpigmente bei, weiß oder hell beige, nur ganz wenig.

Alles in einer Dose gut schütteln.

Wenn man sich eine neue "Farbmischung" ansetzt, ist diese in der Regel immer eine Nuance anders als vorher. Aus meiner Sicht werden dadurch große Schotterflächen oder lange Streckteile abwechselungsreicher.

Grüße, Stefan
scientific
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Re: Wehberg II

Beitrag von scientific »

Was ist eine "Fingerbürste"?

Danke für den Tipp mit den hellen Farbpigmenten beim Schotter!!! Wer ich auf jeden Fall ausprobieren.

lg jakob
Carl Martin
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Re: Wehberg II

Beitrag von Carl Martin »

Hei Jacob,

na, was eine "Finger-" oder "Nagelbürste" ist, dürfte Tante Goggle schnell beantworten.
Wichtig ist, dass es eine relativ harte Bürste ist. Beim Transport werden die Module ja schon belastet und da ist es einfach ärgerlich, wenn Schotterungen o.ä. nur anpappen aber nicht wirklich verklebt sind.

hG
Carl Martin
penzing1140
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Re: Wehberg II

Beitrag von penzing1140 »

Schoenen guten tag aus Wein Penzing
Carl-Martin, wenn ich das letzte Bild ansehe dann habe ich die Frage: bist du da schon mal mit dem Schmalspur -
Rollwagen ganz ans Ende gefahren? Wo steht dann die Schmalspurkupplung und wo ist das Ende des Rollwagen- rahmens? In alten youtube filmen von Jenbach siehst du genau wie die Rollwagen da auch fixiert werden. Klar dass diese fittingen bei Liliput fehlt aber ....!
mfg Josef
Carl Martin
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Re: Wehberg II

Beitrag von Carl Martin »

Hei Josef,

natürlich bin ich das schon ... :wink:

Bild

die Rollwagen werden auch nicht mit der "Standartkupplung" gekuppelt, sondern via "nach ober offener" Maulkupplung und dann mit Kuppelstangen. Eine entsprechende Aufnahme um am Ende der Grube den "ersten" Rollwagen zu fixieren, ist angedacht - allerdings nicht funktionsfähig.

Die Maulkupplungen sind nicht länger als der Rollwagen, sodass es beim Befahren keine Probleme gibt, wenn die Rollwagen zusammengeschoben sind und am Ende von einer Lok "gesichert" sind. Haben wir schon ausprobiert, geht einwandfrei (siehe Seite drei in dieser Beitragsreihe).

hG
Carl Martin
Carl Martin
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Re: Wehberg II

Beitrag von Carl Martin »

Hei,

Kollege Detlev war aktiv!
Die grauen Rollwagen hat er nachbearbeitet, nun stehen sie brav in der Rollwagengrube und machen eine gute Figur:

Bild


Im Hintergrund kann man seinen Verladeschuppen erkennen - der steht zwar am falschen Platz, aber es ging erstmal darum, ob wir die richtigen Proportionen getroffen haben.

Bild


Der originale Verladeschuppen war wesentlich länger ... würden wir dies umsetzen, wären die Gleise aber aus unserer Sicht nicht bespielbar, daher wurde der Schuppen auf ein notwendiges Minimum verkürzt: das einigermaßen wettergeschützte Umfüllen von Diesel, Wasser und anderen Flüsssigkeiten von Normalspurwagen in Schmalspurwagen sollte gewährleistet sein.

Bild


Das Abschlussmodul "gerade" wurde auch in Angriff genommen um fremokonform "einen Anschluss zu finden". Um die wirklich konformen Anschlusshöhen zu erreichen, bedurfte es einiger grübelintensiever Gespräche und "Sägereien" - die Planung lag ja nun schon ein paar Tage zurück. Wenn nochmal Muße für sowas ist, kommt hoffentlich noch ein "gebogenes" Abschlussmodul hinzu, damit wir für Ausstellungen ein wenig flexilber sind.

hG
Carl Martin
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