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790-mm-Dampfloks "100.x" (Donawitz)
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Klaus
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 790-mm-Dampfloks "100.x" (Donawitz)

Als Ergänzung zu jenem Rätsel-Thread (Lok 100.9, VEF, ex Donawitz) einige Fotos und Links:

Werkbahn des Stahlwerkes Donawitz der ÖAM (auch: ÖAMG = Österreichische Alpine-Montan AG).
Spurweiten: * Normalspur, * 790/785 (?) mm , * 830 mm (vor allem E-Tfz im Hochofenbereich > „Abstich“)

Zur Spurweite der „Schmalen“ (790/785?) im Stahlwerk Donawitz (die Angaben differieren): (Ich denke, Zoubek ist am "vertrauenswürdigsten" ...)

* 785 mm – lt. Zoubek, http://www.dampflok.at/index2.html?/472.htm & „Erhaltene Dampflokomotiven“ (S. 353); Hersteller: WLF bzw. LOFAG (www.dampflok.at = Klassiker!!!)
* 790 mm – lt. http://www.dgeg.de/site.php4?site_id=132& (Übersicht Spurweiten: http://www.dgeg.de/ > Suche „Spurweiten“. Tipp!!!)
* 790 mm – lt. werkbahn.de > http://www.werkbahn.de/eisenbahn/lokbau/museum/pres_krauss.htm (Herst.: Krauss; jedoch: Lok 100.7 mit 785 mm angeführt!)
* 790 mm lt. Helmut Philipp (Fotoserie auf DSO):
> http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,3459886,3459886#msg-3459886 (Tipp!!!)
> http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,6095581
> http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,3524771,3524771#msg-3524771 (Schoeller-Bleckmann Mürzzuschlag) Edit: Philipp-DSO-Links aktualisiert + ergänzt, 3. 3. '13, k.
* Manfred Weinhandl (auf bahnbilder.de): Edit 3. 3. '13: Die Weinhandl-Fotos v. Donawitz wurden v. bahnbilder.de entfernt. k.
* ein paar Bilder v. Donawitzer 100ern auf Railfaneurope.net: http://railfaneurope.net/pix/at/private/industry/voestalpine/pix.html (ergänzt, 3. 3. '13)
* Pospichal Lokstatistik, Lokomotiven d. Werksbahn der Hütte Donawitz der ÖAMG/VÖEST-Alpine: http://www.pospichal.net/lokstatistik/19331-donawitz-s-d.htm (ergänzt 3. 3. '13)

Ein paar Bilder von mir ("100.9" mit eingedrücktem Führerhaus, VEF Schwechat, 2005):
Edit 3. 3. '13: Die 100.9 kam vom VEF (Groß-Schwechat) am 22. 11. 2010 nach Birkfeld (Club U44, Feistritztalbahn > http://www.club-u44.at/magazin/2010/100-9-Birkfeld/index.php und http://www.schmalspur-modell.at/viewtopic.php?p=61898&search_id=206771644#61898 )















Ein paar Links zu interessanten/historischen/schönen Donawitz-Schmalspurdampfern (überwiegend 100.x; durchwegs von bahnbilder.de und DSO-HiFo).

* Lok 100.1
* Lok 100.1 (= falsch!!! richtig: 170.2 > vgl. Schramme Wasserkastenmitte > s. 170.2),
* Lok 100.2 Bild 1
* Lok 100.2 Bild 2 (scroll bis "Re: Hifo" / "Werner")
* Lok 100.7
* Lok 100.10
* Lok 100.12
* Lok 100.15
* Lok 100.18
* Lok 170.2 (vgl. Fehlnummerierung bei 100.1 > 2. Link)
* und als Beispiel für eine größer/stärkere Lok 250.1 (Scroll bis zu "Auch vom Härtsfeld..." / "Werner")

* Web-Link der Sonderklasse: „Donawitz – Dampf auf 3 Spurweiten 1971“ (DSO; v. Helmut Philipp) – grandios!!!
Anm. v. 3. 3. '13: Sämtliche Links unterhalb der Fotos funktionieren leider nicht mehr. k.

Grüße, k.

Ergänzung (10. 5. 2013): Zu diesem Thread siehe auch hier: http://www.schmalspur-modell.at/viewtopic.php?t=9511

BeitragVerfasst am: Fr 27-02-2009, 23:39
Zuletzt bearbeitet von Klaus am Fr 10-05-2013, 09:35, insgesamt 11-mal bearbeitet
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Martin Zeilinger


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Sehr interessante Übersicht - Danke!
Für die 100.4 kann ich noch einen Link ergänzen: http://www.foerderverein-grube-fortuna.de/2/lokom/lok04.html - hier spricht man wieder von einer Spurweite von ursprünglich 785 mm.
Einige Loks dieser Bautype sollen übrigens ursprunglich mit der Spurweite 920 mm geliefert worden sein; so u.A. die 100.18 (Quelle: Schmeiser, Krauss Lokomotiven).

BeitragVerfasst am: Sa 28-02-2009, 00:13
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Klaus
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Nachtrag (für die, denen das Nummerierungssystem der "Donawitzer", gleich welcher Spurweite, seltsam vorkommt): Anders als z. B. bei Böhler in Kapfenberg hat man die ungefähre PS-Zahl als Quasi-Typenkennung gewählt (40.x, 60.x, 100.x, 170.x, 250.x ...) und nach dem Punkt (wahrscheinlich der Chronologie der Anschaffung folgend) durchnummeriert (100.1, 100.2, ...).

Nachdem ich keine spezielle Literatur über die Donawitzer und Kapfenberger (Dampf-)Loks besitze (alle obigen Angaben – abgesehen von meinen VEF-Bildern – sind aus verstreuten Buchquellen und dem WWW zusammengetragen), wäre ich für einschlägige Literatur-Tipps dankbar.

Gruß, k.
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"Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Albert Einstein)

BeitragVerfasst am: Sa 28-02-2009, 00:42
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Klaus
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Napoleons Mostkrug

@ Danke Martin Zeilinger für den Link! (Zitate daraus:)
Zitat:
Während der technische Zustand der Loks befriedigend war, erwies sich die Spurweite von 785 mm als großes Problem.

* Innenrahmen ..., der aufgeschnitten und um 190 mm schmaler gemacht werden mußte.
* Dabei waren alle (!) quer zur Fahrtrichtung eingebauten Teile zu kürzen;
* andere Teile wie z.B. der Dampfausströmkasten mussten neu gefertigt werden.
* Achsen und
* Führerhaus wurden komplett erneuert
* und schließlich erhielt die Lok einen Schlepptender, weil durch die Verkleinerung des Rahmens der dort mitgeführte Wasservorrat bedenklich klein geworden war.
("Was davor geschah":) Und im Normalbetrieb in Donawitz? Die Loks standen unter Dauerstress: Roststäbe (sicher mehrmals jährlich) getauscht (zählt nicht wirklich – je nach Heizer! ); Kessel (höchstwahrscheinlich) getauscht; Achsen; Achslacher; Stangen/Steuerung; Zylinder/Kolben (?); ev. Speiser getauscht/umgerüstet (na ja > eher langlebig, je nach Bauart); Stehbolzen; Rohre; der eine oder andere Wasserkasten neu, weil durchgerostet; Blasrohr erneuert; Zug- und Stoßeinrichtungen/Kupplungen wg. extremer Beanspruchung (Verschub im Stahlwerk!) erneuert; Kleinzeug (Armaturen etc.) ... Aber: Welcher erhalten gebliebenen Lok (einmal abgesehen vom Rahmen-Extremumbau wg. Umspurung im obigen Fall) ging's anders?

By the way (ein beinahe "philosophisches" Problem, was die [Lokomotiv-]Konservierung betrifft):
In der Volksschule hat man uns folgende Geschichte erzählt: Ein Wirt (oder ein lokales Volkskundemuseum?) im Innviertel hätte einen Mostkrug ausgestellt: "Mostkrug aus den Napoleonischen Kriegen, aus dem Napoleon getrunken hat". Nachgefragt, wie das gute Stück denn sich in die Sammlung verirrt habe, die Antwort: "Ein alter Bauer hat erzählt, dass angeblich sein Urgroßvater dabei war, als erzählt wurde, wie am Hof napoleonische Truppen vorbeikamen, die behaupteten, dass Napoleon irgendwo in der Nähe sich aufhielte. Und wir hatten zweifellos den schönsten – nämlichen diesen – Mostkrug weit und breit. Und deshalb ist anzunehmen, dass Napoleon höchstselbst daraus getrunken hat. Vor langer Zeit wurde einmal der Henkel abgeschlagen. Den hat man mir nix, dir nix nachgebaut und wieder angepickt. Später einmal wurde der Krug im Zuge einer Rauferei zerschlagen – bis auf den Henkel –, und weil's halt ein wertvolles Stück war, wurde das Übrige nachgebaut. Jedenfalls: Das hier ist der Mostkrug, aus dem Napoleon getrunken hat!"

Gruß, k.
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BeitragVerfasst am: Sa 28-02-2009, 02:40
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Martin Zeilinger


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Klaus hat Folgendes geschrieben:
... nach dem Punkt (wahrscheinlich der Chronologie der Anschaffung folgend) durchnummeriert (100.1, 100.2, ...). .

Wäre sehr naheliegend, scheint aber falsch zu sein! (Ich habe lange überlegt, ob dieser Satz zu schulmeisternd klingen könnte, lass' ihn aber jetzt so stehen. - Sollte sich einE LeserIn durch diesen Satz irritiert oder gestört fühlen, ersuche ich um Mitteilung.) Nach meinen sehr unvollständigen Aufzeichnungen trug z.B. die Lok 6616/1912 (Krauss/Linz) die Nummer 100.4 während die später (ebenfalls von Krauss/Linz aber für die Eisenwerke Witkowitz) gebaute 7254/1916 als Nummer 100.2 bezeichnet war.
Krauss/Mü 7596/1920 war die 100.18, während z.B Flor 17610/1947 als 100.9 fuhr. Die 100.13 war als Flor 17609 ebenfalls 1947 gebaut worden.

Klaus hat Folgendes geschrieben:
... Nachdem ich keine spezielle Literatur über die Donawitzer und Kapfenberger (Dampf-)Loks besitze (alle obigen Angaben – abgesehen von meinen VEF-Bildern – sind aus verstreuten Buchquellen und dem WWW zusammengetragen), wäre ich für einschlägige Literatur-Tipps dankbar.

Ich auch!
Neben dem "Schmeiser", der bei diesem speziellen Thema nur sehr wenig hilft, fällt mir nur noch das Heft "Nach 133 Jahren ... Die letzten Dampflokomotiven in der Steiermark" von DI Dr. Eberhard Franz ein. Dort finden sich einige Fotos der ÖAMG Werksloks.

Grüße aus Wien
Martin

BeitragVerfasst am: Sa 28-02-2009, 08:35
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Klaus
Moderator


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Martin Zeilinger hat Folgendes geschrieben:
Klaus hat Folgendes geschrieben:
... nach dem Punkt (wahrscheinlich der Chronologie der Anschaffung folgend) durchnummeriert (100.1, 100.2, ...). .

Wäre sehr naheliegend, scheint aber falsch zu sein!
Danke für die Korrektur. Ist definitiv falsch. (Anm.: Das "Gute" liegt so nah' – z. B. der werkbahn.de-Link in meinem Eingangsposting ...).
Deine Aufzeichnungen (s. o.) kann ich somit bestätigen und um die eine oder andere Krauss-Lok (chronologisch bzw. nach Fabriksnummern geordnet) ergänzen:

* 100.12 --- 6581/1912
* 100.4 ---- 6616/1912
* 100.11 --- 7159/1916
* 100.2 ---- 7254/1916
* 100.7 ---- 7387/1918
* 100.18 --- 7596/1920

Zitat:
(Ich habe lange überlegt, ob dieser Satz zu schulmeisternd klingen könnte, lass' ihn aber jetzt so stehen. - Sollte sich einE LeserIn durch diesen Satz irritiert oder gestört fühlen, ersuche ich um Mitteilung.)
"Gestört"? Keineswegs! "Irritiert"? Ein bissl! Für diesen Satz brauch ich nicht nur fast schon Augengläser, sondern eventuell auch ein Tapperl auf'n Hinterkopf (Schulmeister, Oberlehrer ... das bin doch ich, wie wir wissen, nicht ) – aber vielleicht ist ja heute (bei/in mir) der "Internationale Tag des Auf-der-Leitung-Stehens"
Zitat:
Neben dem "Schmeiser" ...
Ja ja, "der Schmeiser" (> "Krauss-Lokomotiven", Bernhard Schmeiser, Verlag Slezak, Wien 1977) – hätt' ich gern, hab' ich aber nicht (hab' seinerzeit, als Slezak hie und da das eine oder andere Restexemplar aufgelistet hatte, nicht zugegriffen – eigentlich eine Schande! Werde mich halt in div. Online-Antiquariaten umtun ...). Jedenfalls: danke für den Tipp bzw. die Erinnerung!

Gruß, k.
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BeitragVerfasst am: Sa 28-02-2009, 15:34
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HCWP

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Hallo

Kleine Info:

Das Nummernschema (z.B. 100.9) gibt es erst seit 1942.

LG
Christoph

Edit: ein n

BeitragVerfasst am: Sa 28-02-2009, 15:39
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Martin Zeilinger


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Klaus hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
(Ich habe lange überlegt, ob dieser Satz zu schulmeisternd klingen könnte, lass' ihn aber jetzt so stehen. - Sollte sich einE LeserIn durch diesen Satz irritiert oder gestört fühlen, ersuche ich um Mitteilung.)
"Gestört"? Keineswegs! "Irritiert"? Ein bissl! Für diesen Satz brauch ich nicht nur fast schon Augengläser, sondern eventuell auch ein Tapperl auf'n Hinterkopf (Schulmeister, Oberlehrer ... das bin doch ich, wie wir wissen, nicht ) – aber vielleicht ist ja heute (bei/in mir) der "Internationale Tag des Auf-der-Leitung-Stehens"
Ich hab bei Deinen bisher hier veröffentlichten Texten nichts besonders schulmeisterndes feststellen können. Das kann dadurch begründet sein, dass ich nicht die erforderliche Sensibilität dafür habe und daher die Gefahr besteht, dass auch manche meiner Texte für andere LeserInnen schulmeisternd bzw. besserwisserisch klingen. Um sensible User nicht in krisenhafte Situationen zu stürzen, habe ich diesen Hinweis angebracht. ...

Eine weitere "Hunderter" hab ich in meinen Listen noch gefunden:
* 100.15 --- Flor 17661/1947

HCWP hat Folgendes geschrieben:
...Das Nummernschema (z.B. 100.9) gibt es erst seit 1942. ...
Danke für diesen Hinweis, das erklärt, warum die Loks "wie Kraut und Rüben" nummeriert sind.

Grüße
Martin

BeitragVerfasst am: Sa 28-02-2009, 16:00
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Klaus
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HCWP hat Folgendes geschrieben:
Das Nummernschema (z.B. 100.9) gibt es erst seit 1942.
Danke. Man lernt (Gott bzw. besser: den informierten Mit-Usern hier sei Dank!) nie aus. Und weißt du vielleicht auch, wie die Loks bis 1942 angeschrieben waren? Schlank durchnummeriert wie bei Böhler/Kapfenberg?
EDIT: Antwort siehe Liste unten!

Gruß, k.
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BeitragVerfasst am: Sa 28-02-2009, 16:17
Zuletzt bearbeitet von Klaus am Sa 28-02-2009, 17:46, insgesamt einmal bearbeitet
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Klaus
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Lokliste "Donawitzer 100.x" ergänzt:
(Quellen: Zoubek, werkbahn.de und User [> siehe die Postings seit Beginn])
Berichtigungen und Ergänzungen (auch Literatur, Weblinks, Fotos ...) stets willkommen!

* 100.12 (ex "14") -------------- 6581/1912 Kr(Li/Mü?) --- 830 > 790 mm (?!)
* 100.4 (ex ?) ------------------- 6616/1912 KrLi --- 790/785 mm (?); heute: 600 mm
* 100.11 (ex "22") -------------- 7159/1916 KrMü --- 790 mm
* 100.2 (ex ?) ------------------- 7254/1916 KrLi --- 790 mm (Erststationierung: Witkowitzer Eisenwerk, Ostrau)
* 100.7 (ex "26") --------------- 7387/1918 KrLl --- 785 mm (!)
* 100.18 (ex "11", "3/100") -- 7596/1920 KrMü --- 900 mm (lt. werkbahn.de) / 920 mm (lt. Schmeiser) > 790 mm
* 100.13 ------------------------- 17609/1947 WLF --- 790 mm
* 100.9 -------------------------- 17610/1947 WLF --- 785 mm (!)
* 100.15 ------------------------- 17611/1947 WLF --- 790 mm (lt. Martin Zeilinger Nr. 17661 ?!)

Gruß, k.
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BeitragVerfasst am: Sa 28-02-2009, 17:42
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Klaus
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Das Bild hier (Denkmal Waldbahn Reichraming in Brunnbach) zeigt eine Lok, die den Donawitzer 100ern "wie aus dem Gesicht geschnitten" scheint. Wer weiß, um welche Lok es sich dabei handelt? Eine originale "Reichraminger" ist's mit ziemlicher Sicherheit nicht bzw. fuhr sie nie auf der Waldbahn.

Gruß, k.
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BeitragVerfasst am: Sa 28-02-2009, 18:28
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HCWP

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Hallo

Denkmal Waldbahn Reichraming in Brunnbach ist:

Flor 9485/43____________ex. Böhler Nr.16

LG
Christoph

BeitragVerfasst am: Sa 28-02-2009, 18:53
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Klaus
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@ HCWP: Danke für die prompte Auskunft!

Ich hab' mich mittlerweile ein wenig im Web und in der Literatur umgetan:
Die Böhler Nr. 16 (WLF/Lofag 9485/1943) war die Schwesterlok der Böhler Nr. 17 (WLF/Lofag 9486/1943). Beide "Kapfenberger" wurden von der ÖGLB für die Höllentalbahn erworben. Nr. 16, seit ihrer Außerdienststellung in St. Marein aufgestellt und dort reichlich "gequält", wurde als Ersatzteilspender für die 1982 aufgearbeitete Nr. 17 herangezogen; der traurige Rest steht eben nun als "Denkmal" der WB Reichraming in Brunnbach.

Es ist wohl kein "Zufall", dass sich die Böhler-Loks (760 mm) und die Donawitzer 100er (790 mm) äußerlich stark ähneln – vergleicht man die Typenblätter, finden sich auch dort sehr viele Gemeinsamkeiten/Ähnlichkeiten: Bauart (Bt-n2) Leistung (100 PS), LoP, Gewicht, Achsstand, Steuerung, Rostfläche etc.

Man könnte also sagen, die genannten Böhler-Loks und die Donawitzer 100er (zumindest die drei letztgebauten > WLF 1947) waren so etwas wie Halbschwestern ...

Gruß, k.
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BeitragVerfasst am: So 01-03-2009, 01:47
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Josef Pospichal

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Beiträge: 26
Wohnort: Wien
Ich habe schon seit längerem eine Liste der Donawitzer 790mm-Loks zusammengestellt,
siehe unter: http://www.pospichal.net/lokstatistik/19331-donawitz-s-d.htm

Auch die Böhler-Loks sind zu finden:
http://www.pospichal.net/lokstatistik/19321-kapfenberg-s-d.htm

Josef Pospichal
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Herkunft und Verbleib von Lokomotiven im Bereich der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie

BeitragVerfasst am: Sa 28-03-2009, 22:36
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Fred Feuerstein

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Beiträge: 199
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Hallo zusammen!
Mit dem Tipp von Klaus zu dieser Seite füge ich auch hier den Link ein.
Habe starke Bilder von der Hütte Donawitz gefunden.

http://drehscheibe-online.ist-im-web.de/forum/read.php?17,1173043

Lg Manfred

BeitragVerfasst am: Di 31-03-2009, 12:53
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Klaus
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Wohnort: dort, wo der Bartl den Most holt
@ Danke Fred! Toller Link mit historisch interessanten und atmosphärisch großartigen Bildern!
Gruß, k.
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BeitragVerfasst am: Di 31-03-2009, 14:09
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Fred Feuerstein

Anmeldedatum: 11.08.2005
Beiträge: 199
Wohnort: Gloggnitz, Gänserndorf
Hallo zusammen!
Hier noch ein Link zu 250.1
http://drehscheibe-online.ist-im-web.de/forum/read.php?17,1404010,1404025#msg-1404025
Lg Manfred

BeitragVerfasst am: Mi 01-04-2009, 10:45
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Fred Feuerstein

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Sorry, war der falsche Linke, hab ihn eben korrigiert

BeitragVerfasst am: Do 09-04-2009, 08:27
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bahnarchiv45

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Ergänzungen zu den Nummern der Donawitzer 100 PS-Lokomotiven

Lokliste "Donawitzer 100.x" nochmals ergänzt:
(Quellen: Zoubek, werkbahn.de und User [> siehe die Postings seit Beginn])
Berichtigungen und Ergänzungen (auch Literatur, Weblinks, Fotos ...) stets willkommen!

* 100.12 II (ex Erzberg "14") -------------- 6581/1912 Kr(Li/Mü?) --- 830 > 790 mm (?!)
* 100.4 (ex Donawitz 21) ------------------- 6616/1912 KrLi --- 790/785 mm (?); heute: 600 mm, zuletzt 100.16 II
* 100.11 II (ex "22") -------------- 7159/1916 KrMü --- 790 mm
* 100.2 (ex Donawitz 12 II?) ------------------- 7254/1916 KrLi --- 790 mm (Erststationierung: Witkowitzer Eisenwerk, Ostrau)
* 100.7 (ex Donawitz "26") --------------- 7387/1918 KrLl --- 785 mm (!)
* 100.18 (ex Erzberg "11", "3/100") -- 7596/1920 KrMü --- 900 mm (lt. werkbahn.de) / 920 mm (lt. Schmeiser) > 790 mm
* 100.13 ------------------------- 17609/1947 WLF --- 790 mm
* 100.9 II -------------------------- 17610/1947 WLF --- 785 mm (!), ex 100.14
* 100.15 ------------------------- 17611/1947 WLF --- 790 mm (lt. Martin Zeilinger Nr. 17661 ?!)
Die wahre Identität der 100 PS-Lokomotiven ist durch die zahlreichen Kesseltauschaktionen nicht mit Sicherheit nachvollziehbar. Faktum ist jedoch, dass die ursprünglich in Donawitz vorhandenen 100-PS-Loks bei der Einführung des PS-Schemas um 1939/40 die Nummern 100.1 bis 100.9 bekamen. Daran schlossen sich die zwei Floridsdorfer Serien 100.10 bis 12 (Flor 3236 - 3238/39) und 100.13. bis 100.15 (Flor 17609 bis 17611) an. Die weiteren Nummern 100.16 bis 100.19 waren umgebaute Maschinen oder Maschinen vom Erzberg.
Lokarchiv Moser

BeitragVerfasst am: Mo 12-03-2012, 15:03
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Klaus
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Besten Dank für die Ergänzung/Aktualisierung/Berichtigung.

Hast du eine Idee, warum für einige Loks in den div. Quellen unterschiedliche Spurweiten (785/790 mm) angeführt sind?

* Hat das etwas mit unterschiedlichen Bemessungsgrundlagen zu tun (geometrische Ausbildung der Lauffläche, Positionierung des Laufkreises etc.)? (Die Spurweite kann ja nicht direkt/umittelbar am Achssatz abgelesen werden.) > Also wären dann sämtliche "Donawitzer" letztlich doch 790-mm-Loks.

* Oder hat man einige Loks effektiv um 5 mm "enger" gebaut, um mit einem größeren Spurspiel den i. d. R. sehr engen Bögen im Werksbereich Rechnung zu tragen?

Gruß, k.
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"Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Albert Einstein)

BeitragVerfasst am: Di 13-03-2012, 11:43
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