Roco`s 2095 Umrüstsatz auf Glockenankermotor SB Modellbau

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Roco`s 2095 Umrüstsatz auf Glockenankermotor SB Modellbau

Beitragvon Krumpen-Bahner » 21. Juli 2020, 12:24

Hallo zusammen,

ich habe bis dato jede Roco 2095 erworben. Ich bin grundsätzlich mit den Loks sehr zufrieden. Allerdings fielen mir sehr stark schwankende Fahreigenschaften der Loks auf. Neben schwergängigen Drehgestellen und verdrehten Hall`schen Kurbeln identifizierte ich eine breite Streuung bei den Motoreigenschaften. Manche Motoren, eigentlich 50%, liefen im ausgebauten Zustand erst bei 5V an, Stromaufnahme dabei 0,4mA.
Hier konnte ich schlecht angebrachte Magnete bzw. schwache Magnete identifizieren.
Da die Fa. SB ohnehin einen diesbezüglich Umbausatz anbieten wollte, wurde eine Lok als Prototyp kostenlos umgebaut, nur Materialkosten fielen an. Der Faulhabermotor vom Typ 1331 mit großer Schwungmasse liegt in einer Messingwanne am ursprünglichen Einbauort.
Fahreigenschaften exzellent, sehr empfehlenswert.

LG christian
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Beitragvon kke » 21. Juli 2020, 12:27

Das heisst, Faulhaber 1331 kaufen und einfach gegen den Original Motor ersetzen, ohne Fräßarbeiten?
Wenn ja, wäre das nicht schlecht!
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Beitragvon Out of the box » 21. Juli 2020, 16:13

Hallo Freunde,

dass eine neue Roco-Lok "schlecht" fährt, hätte ich so nicht erwartet - noch dazu um den Preis. Wenn man dann noch rund 80€ für einen Faulhabermotor dazu rechnet und die Kosten für den Umbau... :eek:
Ich selbst habe zwei 2095 von Dolischo, die von Herrn Stängl auf Faulhabermotor umgebaut wurden und natürlich fahren sie toll - auch wenn sie "nur" analog sind.
Im Flohmarkt biete ich sie zum Verkauf an, falls jemand noch keine 2095 haben sollte :wink:
http://www.schmalspur-modell.at/viewtop ... 3485046779

Liebe Grüße, Wolfgang
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Beitragvon kke » 21. Juli 2020, 16:26

Also meine 4 Stk. Roco 2095 fahren alle top, bin sehr zufrieden und wüsste keinen Grund einen anderen Motor einzubauen. Vlt. einmal dann, wenn der originale Motor defekt ist, dann eventuell ja!

Eine Dolischo Lok auf Faulhaber umbauen? Wie hat das Herr Stängl gemacht? Den Rahmen ausgetauscht? Einen Dolischo Rahmen zu fräsen um einen Faulhaber einzubauen zahlt sich ja gar nicht aus, dann gleich einen Stängl Rahmen und Motor wechseln.
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2095 Umbau

Beitragvon Out of the box » 21. Juli 2020, 17:49

Hallo Karl,

daran, wie Herr Stängl den Umbau vollzogen hat, kann ich mich nicht mehr erinnern, aber ich bilde mir ein, ich hatte sie fix fertig so gekauft.
Zwei Bilder vom Innenleben habe ich noch gefunden, aber daraus lässt sich nichts schließen.

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Liebe Grüße, Wolfgang.
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Beitragvon Krumpen-Bahner » 22. Juli 2020, 13:41

kke hat geschrieben:Das heisst, Faulhaber 1331 kaufen und einfach gegen den Original Motor ersetzen, ohne Fräßarbeiten?
Wenn ja, wäre das nicht schlecht!


Nicht ganz, der Motor von SB hat natürlich die passende Schnecke und eine Schwungmasse zum Einen.
Und zum Anderen ist der 1331 viel schmäler, man muss eine Messingwanne einkleben.
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Re: 2095 Umbau

Beitragvon Krumpen-Bahner » 22. Juli 2020, 13:43

Out of the box hat geschrieben:Hallo Karl,

daran, wie Herr Stängl den Umbau vollzogen hat, kann ich mich nicht mehr erinnern, aber ich bilde mir ein, ich hatte sie fix fertig so gekauft.
Zwei Bilder vom Innenleben habe ich noch gefunden, aber daraus lässt sich nichts schließen.

Bild Bild

Liebe Grüße, Wolfgang.


Das hatte Herr Stängl bei mir auch gemacht. Ich musste warten, bis wieder neue Rahmen angeliefert wurden. Diese waren, da die Dolischo vor der Stängl auf den Markt kam, gegossen mit der Aufnahme für das Dolischo Gestell. Dann wurden meine Rahmen mitgefrässt, neu lackiert und beschriftet
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Beitragvon kke » 22. Juli 2020, 19:15

Und was hat euch damals der Umbau einer Dolischo auf Faulhaber gekostet?
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Beitragvon Krumpen-Bahner » 23. Juli 2020, 12:01

Nur die Materialkosten Motor mit Schwungmasse.
Arbeitszeit wurde mir keine berechnet
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Beitragvon fairlie009 » 23. Juli 2020, 19:10

ehrlich gesagt finde ich es schon arg, wenn Roco so ungleichmäßige Qualität liefert. ist ja nicht geschenkt, so eine Lok...
Grüße
Peter

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Beitragvon flatho » 26. Juli 2020, 15:54

Servus miteinander,

kein Thema - auch ich "durfte" mich schon des öfteren über Roco ärgern. Ob aber die Kritik an der Preisfindung bei der 2095 so gerechtfertigt ist, ziehe ich jetzt einmal in Zweifel.

Das Roco-Modell hat gegenüber dem Stängl/Ferrotrain-Modell doch auch einige Vorzüge. Ach ja, und da hat sich die Preisfindung auch deutlich verändert, seit die Modelle nicht mehr von Stängl kommen ... :rofl:

Wenn das Teil aber nicht ordentlich läuft, ärgert es. Punkt. Insofern: ich muss jetzt einmal meine Maschine aus der Verpackung holen und einen Probelauf machen. Zudem ich ja auch noch einen neuen Decoder von Leosoundlab an Stelle des Zimo einsetzen muss ...

LG Thomas
Viele Grüße
Thomas

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Beitragvon Krumpen-Bahner » 27. Juli 2020, 15:17

Servus Thomas,

bezüglich der Preisgestaltung muss ich dir uneingeschränkt Recht geben!
Ich finde die Lok besonders optisch hervorragend gelungen.

Der Downgrade bei FT zu gleichem Preis mit Billigmotor ist ohnehin nicht nachvollziehbar.
Interessant, gerade für mich als Analogbahner, wäre zu wissen, ob die Streuung der Motoren im Digitalbetrieb auffällt.

Liebe Grüße, christian
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Beitragvon kke » 28. Juli 2020, 10:52

Also zur Preisgestaltung bei Roco, da darf mam nichts sagen, hier gilt für mich der Slogan von Roco aus vergangenen Tagen: günstiger Preis zu guter Qualität! Das Analogmodell ohne Decoder kostet bei meinem Händler des Vetrauens 159€! Und dieser Preis ist für eine moderne Fertigung nahezu ein Schnäppchen. Da kommen mir die Preise der kleinen Dampfer von Roco überteuert vor, mit LP 109€ und 174,90€, für veraltete und nicht zeitgemässe Ausführung.
Und meine 4 Roco 2095er fahren alle sehr schön!
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Beitragvon MZB » 28. Juli 2020, 14:35

Ich habe mit eine 2095 von Roco gekauft und bin von der Ausführung, im Sinne der Abbildung, voll überzeugt. Die Lackierung ist ok, nicht perfekt, aber immerhin. Die Bedeuckung einwandfrei. Fahren tut sie auch gut, und der Sound passt. In Summe ein super Produkt und würdige Nachfolge der bisherigen 2095 Modelle.

Und nun zur Fertigung: meine erste 2095er misste ich leider umtauschen, da der „Lichtnagel“ dermaßen deformiert ins Gehäuse verpresst wurde, dass sowohl Gehäuse als auch Lichtnagel hinüber waren. Das passiert, wenn völlig „artfremde“ Leute montieren. Auch bei der 1099 treten immer mehr Kleinigkeiten auf, und bei dem Modell macht mir niemand was vor. Zahnräder in falschen Dimensionen, Öl wo es nicht sein sollte, Sprünge an wichtigen Antriebskomponenten etc etc... Die 2. Generation 1099 war die wertigste. Von über 100 Loks die ich bereits in Händen hielt, hat eine einzige passende Treibstangen (synchron) gehabt, wo man genau sah, das sich da jemand Gedanken gemacht hat.

Wie dem auch sei, ich bin eine Fan von Roco und empfehle die Modelle, denn es gelingt dem Unternehmen irgendwie der Spagat zwischen perfekter Konstruktion, gutem Preis, akzeptabler Fertigung, hervorragendem Support (auch Händlerfrage). Hoffentlich ist deren Geschäft auch nachhaltig, dass wir lange genug schöne Modelle bekommen. Ich fand die 2095 perfekt und fand auch, dass da ein Markt war, hoffe das Modell klappt langfristig.
Wissen ist Macht, ich weiß nichts, macht nichts!
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Beitragvon Lupo » 28. Juli 2020, 19:40

flatho hat geschrieben:Servus miteinander,

.....
Wenn das Teil aber nicht ordentlich läuft, ärgert es. Punkt. Insofern: ich muss jetzt einmal meine Maschine aus der Verpackung holen und einen Probelauf machen. Zudem ich ja auch noch einen neuen Decoder von Leosoundlab an Stelle des Zimo einsetzen muss ...

LG Thomas


Hallo Thomas,

Roco hat doch vom Werk aus einen Leosound installiert. Ich bin persönlich mit der Soundausführung zufrieden und meine beiden Loks laufen bei mir ohne Probleme.

Grüße
Franz
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Beitragvon Josef » 29. Juli 2020, 21:13

Lupo hat geschrieben:.....Roco hat doch vom Werk aus einen Leosound installiert..... Ich bin persönlich mit der Soundausführung zufrieden und meine beiden Loks laufen bei mir ohne Probleme.

Ja das ist richtig, auch ich habe eine mit Leosound auf Zimo Decoder, die zweite Anologe habe ich bei Leosoundlab umbauen lassen mit ESU Decoder und Doppellautsprecher. Der Sound ist viel satter und das fahren gleicht dem Vorbild, dass heißt, mann kann von Stand voll Aufschalten, kann aber, z. B., mit der 2./3. Fahrstufe die Endgeschwindigkeit erreichen, sozusagend "Spritsparend"!

lg, Josef
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Beitragvon Krumpen-Bahner » 31. Juli 2020, 12:04

Ich glaube schon, dass das Modell erfolgreich ist, bis dato sind doch alle Varianten werkseitig ausverkauft.
Formentechnisch hat Roco übrigens alle Varianten bis auf die Vorserienloks berücksichtigt.
Der Konstrukteur ist übrigens ein excellenter Kenner der Materie Schmalspur, Hr. Herdin.
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Roco 2095

Beitragvon 2095.015 » 31. Juli 2020, 23:42

Formentechnisch hat Roco übrigens alle Varianten bis auf die Vorserienloks berücksichtigt.


Leider nicht ganz konsequent.

Die 2095.04 hatte nie Löcher im Umlaufblech an der Stirnseite, weder zu ÖBB Zeiten noch bei der SLB.
Obwohl das Blech ein einfacher Steckteil ist wurde dies nicht nachgebildet und die gelochte Variante montiert.

Ich hatte Roco den Umstand sowohl am Messestand in Wien als auch per Mail mitgeteilt, leider gab es keinerlei Reaktion.

Schade.

LG, Heinz
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Beitragvon kke » 1. August 2020, 03:43

@ Krumpenbahner!
Wenn dann bitte so:
Herr Ing.Harald Herdin
Er legt da sehr viel wert drauf, auf‘n Ing.!😉
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Beitragvon Krumpen-Bahner » 3. August 2020, 15:11

@kke: wie konnte ich das vergessen, mea culpa...
War natürlich keine Absicht und nicht abwertend gemeint:-)

Ich vergass, dass das in Österreich noch wichtiger ist, als bei uns, bei euch kann man ja auch am Standesamt promovieren
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