Ausweichstelle mit Feldbahnanschluß

Module, Segmente, fixe Anlagen, Pläne.

Moderator: Stephan Rewitzer

Ausweichstelle mit Feldbahnanschluß

Beitragvon Burghard » 7. Dezember 2010, 20:41

Hallo!

Um flexibler beim Modulaufbau zu sein soll nun ein neues entstehen. Geplant ist eine Ausweichstelle mit Feldbahnanschluß. Ich orientiere mich an der Station Wüstgrabow der Demminer Kleinbahn (s.S. 54 ). Solche kleinen Stationen gab es sehr häufig, mit und ohne Feldbahnanschluß.
Der Rahmen ist bereits fertig, die Mechanik der Weichenantriebe montiert.

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die Unterseite

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Um bei Modultreffen unabhängig vom Stromanschluß und Stellpult zu sein, hab ich mich für einen Weichenantrieb mittels Stellstangen entschieden. Dies ist mein erster Versuch mit diesem Antrieb. Die durchgehende Gewindespindel hat M6 und wird in Ms- Buchsen geführt. Ein Anschlag verhindert, daß die Stellkraft direkt auf den Schalter oder die Stellschwelle treffen.
Schauen wa mal.

viele Grüße, Burghard
Zuletzt geändert von Burghard am 1. Januar 2011, 21:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Kenny » 7. Dezember 2010, 21:06

Hallo Burghard

Man das wird ein Modul werden :wink:

MIt der Kraft hatte ich auch so meine probleme
mal zu wenig (Modultiefe) mal etwas zu viel
aber bei mir hat sich ein ein flexibler Stahldraht bewerrt
um die kraft nach oben zu übertragen
der "Entlasstet" auch noch etwas die Stellschwelle! :cool:
Für rechtschreibfehler und textfehler übernehme ich keine verantwortung :lol:
sie sind auch nicht zur nachahmung empfohlen!

schöne grüße aus Brandenburg

Jan

KOW / Oberwiesenthal
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Beitragvon Burghard » 7. Dezember 2010, 21:17

Hey Jan!

Das Modul hat wieder seine "Standartgröße" von 0,40 x 1,20 Meter. Als Lenz- Fan natürlich schön nach den Normalien. Den Wellblechschuppen hab ich ja schon.
Bei den Antrieb bin ich auch gespannt wie er sich in Schkeuditz macht. Eine andere Variante ist im Petto.

vG, Burghard
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Beitragvon Burghard » 10. Dezember 2010, 18:56

Hallo!

Wieder ein Stück weiter. Die Gleise liegen und die ersten Kabel sind angelötet. Morgen sind die Feldbahngleise dran.

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Bis dann also.

viele Grüße, Burghard
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Beitragvon 1170.401 » 10. Dezember 2010, 22:12

Grüß' Dich Burghard!

Auf welcher Höhe wird die Feldbahn laufen?
Gleiches Planum? Gleiche Höhe der Fahrzeugboden? Auf einer Sturzrampe?

neugierig, fritz
kommt ein Mann zum Arzt . . . besser halblustig als gar kein Humor.
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Beitragvon Burghard » 11. Dezember 2010, 00:42

Grüß Dich!
Das Feldbahngleis hat die selbe SO wie das andere Schmalspurgleis. Es soll zum Abtransport von Milchkannen dienen.

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Beitragvon Burghard » 12. Dezember 2010, 12:23

Hallo!

Ich bin wieder etwas weiter. Das Feldbahngleis ist verlegt, die Gleise sind eingesandet und die Masten stehen. Zur Zeit friemel ich an den Gleissperren. Ich hätte sie wohl lieber vor den einsanden einbauen sollen. Beim nächsten Mal :wink: . Das verwendete Schienenprofil bei der Feldbahn ist 1 mm hoch, jede 5 Schwelle ist aus Leiterplattenmaterial. Die Masten sind aus Ø 3 mm Buche, nach oben auf Ø 2,5 mm abgeschliffen. Ach ja, als Gleise für die "große" Schmalspurstrecke verwendete ich das neue Peco- Gleismaterial.

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Beitragvon Burghard » 1. Januar 2011, 19:34

Hallo!

Bloß gut, daß Silvester ist/ war. Da hab ich wieder etwas Zeit an meinem Modul weiter zu friemeln. Die Wiese entstand mittels Elektrostat, erst kurze Fasern, dann Sprühkleber und längere Fasern rauf. Die Büsche und Sträucher sind von Polak bzw. Silflor. Eine große Linde ist bestellt und ist hoffentlich bis Schkeuditz bereit zum pflanzen. Das Pferd bekommt noch sein Geschirr.

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Weiter geht's, wenn die Linde da ist. Na, schau'n wa mal.


Viele Grüße, Burghard
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Beitragvon David93 » 1. Januar 2011, 20:39

Gefällt mir bis hier sehr gut. Wo kaufst du dir das Peco Gleismaterial?
MfG David.

Rechtschreibfehler sind Special Effects meiner Tastatur!
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Beitragvon fairlie009 » 1. Januar 2011, 21:13

schaut wirklich super aus!
Grüße
Peter

Schmalspurbahn in jedem Maßstab: Hauptsache, es hat Sinn, macht Spaß und bringt auch anderen Freude...
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Beitragvon Burghard » 1. Januar 2011, 21:21

Danke, freut mich wenn's gefällt.
@ David: Mein Gleismaterial hab ich hier her: http://www.schmalspurbedarf.de/ Hier kannst Du auch noch mal nach den Wagen fragen.

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manueller Weichenantrieb

Beitragvon BR 99 » 12. März 2011, 19:16

Hallo Burghard,

wie hat sich Dein manueller Weichenantrieb bewährt?

...und muss es unbedingt eine 6 er Stellstange sein?

Gruß vom Niederrhein

Detlev
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Beitragvon Burghard » 12. März 2011, 21:43

Grüß Dich Detlev!
Vor einiger Zeit war ich mit dem Modul bei einer Ausstellung in Schkeuditz (siehe auch : http://www.schmalspur-modell.at/viewtopic.php?t=7439 ) und der Antrieb hat sich bestens bewährt. Sicher würde der Antrieb auch mit 5 oder 4 mm Gewindestangen oder Rundmaterial funktionieren, nur durch den großen Versatz zwischen Stellstange und Stellschwelle ist das Kippmoment ziemlich groß und könnte zum Durchbiegen der Stellstange führen.
Meine Stellstangen sind in Ms- Buchsen gelagert. Das würde ich das nächste Mal nicht mehr machen, es verursacht immer ein ziemlich lautes ratschen. In Hartholz geführt würde sicher reichen und leiser sein.

viele Grüße, Burghard
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manueller Weichenantrieb

Beitragvon BR 99 » 13. März 2011, 00:01

Hallo Burghard,

Dank Dir für Deinen Erfahrungsbericht.

Wenn ich Deinen "Antrieb" richtig verstehe, hast Du die Gewindestange genommen, damit Du eine Begrenzung des Zugs oder Drucks auf den Microschalter (Umpolung Herzstück) durch aufgeschraubte Muttern erreichst die an einem Winkel o.ä. gebremst werden.
Grund für die Stärke ist die Entfernung zur Weiche/Stellbohle.

Was meinst Du, würde auch ein 4 mm Stahl/Messingdraht im Messing- oder Alubuchsen mit Stellringen als "Begrenzer" gehen?
Und wenn der Microschalter keine 2 cm von der Stellbohle entfernt ist, hält der dann auch solche Weichenzungen?

Ich war ursprünglich auf dem Trip, Hoffmänner bzw. Servos zu montieren, aber diese Art der Ansteuerung erscheint mir unkomplizierter und preiswerter zu sein.

LG von Niederen Rhein

Detlev
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Beitragvon Burghard » 13. März 2011, 11:00

Guten Morgen Detlev!
Ich denk schon, daß das geht. Extra Buchsen anfertigen oder sogenannte Telefonbuchsen(für Bananenstecker) sind sicher nicht nötig. Ein Hartholzklötzchen dürfte reichen. Als Stellringe kannst Du auch Lüsterklemmen nehmen. Die gibt es für verschiedene Kabelquerschnitte. Und 2 Schrauben halten besser als eine :wink:
Ob die Mikroschalter die Zungen im Anschlag halten kann ich dir nicht sagen. Ich hab die Weichen von Peco verwendet und bei diesen ist ein Schnapp- Mechanismus an der Stellschwelle. Probiere es einfach mal aus. Wenn es nicht reicht, dann benutze ein größeren/stärkeren Kippschalter. ich hab solche Antriebe auch schon öfters gesehen, es funktioniert also. Hier mal ein Foto von einem Antrieb:
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Viel Erfolg, Burghard
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Beitragvon Burghard » 13. März 2011, 11:25

Hier noch 2 Fotos

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Beitragvon Michael » 15. März 2011, 10:21

könnte man nicht auch normale Stangen benutzen und Stellringe nehmen? Die gibt es auch mit unterschiedlichen Bohrungen!
Gruß
Michael
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Beitragvon Burghard » 15. März 2011, 10:59

Sicher. Viele Wege führen nach Wladiwostok, oder so. :wink:
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Beitragvon Michael » 15. März 2011, 11:39

Rom :wink: :wink:
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Weichenansteuerung

Beitragvon BR 99 » 5. Juni 2011, 16:28

... nachdem mir in Rom endlich die Erleuchtung kam ...

habe ich mich auf mein früheres Hobby besonnen und hier eine für mich vertretbare Lösung gesucht. Heraus kam die fast typische Ruderanlenkung, nur das diesmal das Kugelgelenk nicht am Ruder endete, sondern locker und passgenau ohne Nacharbeit über den Microschalter gezogen werden konnte. Man kann hier entweder die Kugelvariante oder die Zapfenkugelvariante nehmen. Letztere ist hier dargestellt.


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Leider gibt es dieses Kugelgelenk nicht als Doppelkugelgelenk sodass eine einfache beidseitige Weichenbedienung noch nicht möglich ist.

Insgesamt ist der Aufbau nicht besonders aufwendig, es muss lediglich auf Leichtgängigkeit geachtet werden.

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Die äußeren ALU Hülsen dienen als Führung für das 4er Messingrohr welches gleichzeitig die Halterung für die M_3er Gewindestange ist. Die Gewindestange ist lediglich auf der rechten Seite mit dem Messingrohr durch 2-Komponentenkleber verklebt. Das linke Messingrohr wird durch die M_3er Mutter auf das Kugelgelenk gepreßt und verhindert ein unbeabsichtigtes Drehen an der Kugel für die Weichenstellung. Auf der M_3er Gewindestange kann im freien Bereich die wie auch immer geartete Befestigung für die Anlenkung der Stellschwelle erfolgen.

viele Grüße vom Niederrhein

Detlev
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