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RailCom Opendcc und ESU
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scientific

Anmeldedatum: 30.01.2019
Beiträge: 57
 RailCom Opendcc und ESU

Hi Leute!

Ich möchte mich kurz vorstellen, da ich neu im Forum bin. Ich hab vor vielen Jahren schon einmal ein H0e-Modul gehabt - den Bahnhof Grünburg der Steyrtalbahn. Leider gingen durch unglückliche Umstände alle meine Bestände der Modellbahn verloren. Und jetzt starte ich nach vielen Jahren wieder neu. Mittlerweile hat sich ja doch einiges getan. Gerade im Bereich der Digitalisierung... die damals für mich noch ein spanisches Dorf war.

Einiges ist mir schon klar, aber ich habe doch noch einige Lücken... Und die hoffe ich mit eurer Hilfe füllen zu können.

Als Rollmaterial hab ich mir zum Einstieg eine 1099 von Roco - nicht digital - und eine handvoll passender Wagen besorgt. Ich möchte eine Modulanlage bauen, die im Keller der Wand entlang fahren soll. Automatikbetrieb? Nicht unbedingt notwendig, wobei ein Pendelzugbetrieb auf einem Streckenast durchaus möglich wäre.

Was das Thema Digitalsteuerungen anbelangt bin ich gänzlich unbedarft, hab aber in den letzten Tagen vieles schon gelesen. Und ich hab durchaus schon eine Präferenz entwickelt ;-)

OpenDCC gefällt mir gut, da es Open-Source ist. Sowohl die Hard- als auch die Software. Und was ich so gelesen habe, scheint RailCom ein neuer Standard zu sein/werden, der sehr vielversprechend ist.
Ich möchte mir die schon bestückten Bauteile Zentrale/Booster/Gleisbesetztmelder besorgen (GBMBoost) von fichtelbahn.de, da ich weitere Bauteile später sogar selber löten kann...

Viele Erfahrungsberichte konnte ich dazu aber leider nicht finden. Gibt es hier im Forum Mitglieder, welche Erfahrungen mit diesem System haben?

So wie ich es verstehe, benötige ich dabei nicht viel rundherum. GBMBoost wird mittels USB an einen Laptop angeschlossen, auf dem sich z.B. Rockrail als Stellwerk/Fahrdienstleitung befindet. Dann benötige ich ein Netzteil, welches den Fahrstrom liefert (hier empfielt fichtelbahn ein handelsybliches Laptop-Netzteil mit 16V/4A für einen Booster). Dann werden alle beidseitig isolierten Gleisabschnitte mit je 2 Kabel an die 16 paarigen Ausgänge angeschlossen. Für einen ersten Bahnhof mit 3 Gleisen und ein Stück Strecke sollten das genügend Gleisanschlüsse für den Anfang sein.

Soweit ist mir das alles klar. Aber jetzt komme ich zu meiner zweiten Frage:
Wie ist das mit Signalen? Wie wird im Digitalbetrieb der Halt vor einem Signal sichergestellt? Muss ich da einen eigenen Bremsabschnitt vor dem Signal machen, wo das Stellwerk im Computer dann einen Zug sobald er darauf detektiert wird, abbremst? Oder muss ich das selber anhalten?
Wie hält ein Zug automatisch richtig im Bahnhofsgleis an? Muss ich das auch mehrfach strommäßig unterteilen und einspeisen um einen eindeutigen Halteabschnitt zu bekommen?
Ich werde in den Bahnhöfe voraussichtlich keine Ausfahrsignale installieren, da die bei den allermeisten österreichischen Vorbildern auch nicht existierten. Einfahrsignale werde ich anfangs wohl auch noch nicht machen, sondern die Bahnhöfe mit Trapeztafeln absichern - was aber einen automatischen Halt des Zuges bei der Trapeztafel einschließt. Also die automatische Zughaltgeschichte vor einem Signal oder an einem Haltepunkt ist sehr wohl wichtig für mich.

Die Opendcc-Zentrale hat ja keinerlei Interface zum Regeln und Steuern der Anlage. Fährt man die Züge dann mit dem Computer und Maus am Bildschirm? Oder ist zwingend eine "Lokmaus" von Roco oder ein adäquates anderes Steuergerät erforderlich?

Wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich dann einen weiteren Booster im nächsten Bahnhof installieren, der nun als Node und nicht als Master konfiguriert ist und mit einem gewöhnlichen Netzwerkkabel mit dem Master verbunden wird (dieses Netzwerkkabel ist der BiDiB-Bus). Dort werden wiederum die Gleise an die 16 Ausgänge angeschlossen. Und so weiter bis zum nächsten Bahnhof und so fort. So kann ich einen linearen Bus unter der ganzen Modulanlage aufbauen. Abzweigungen? Irgendwo las ich dass man mit BiDiB auch Verzweigungen machen kann. Nur hab ich noch nicht rausgefunden, wie das geht.

Und nun zu einem anderen wesentlichen Element bei der Eisenbahn. Die Weichen. Klar gibt es die Magnetartikel... Klack-Klack... und billig sind die auch nicht. Also fand ich schöne Servomotoren von ESU, auch gleich mit der passenden DCC-fähigen Steuerung dazu. Die klingen gut. Brauen anscheinend wenig Raum beim Einbau, die Decoder verstehen DCC und ich kann mit Tastern am Modulrand sogar manuell eine Weiche stellen.

Nun die Frage... wie hänge ich diese in eine SwitchPilot-Decoder in meinen BiDi-Bus? Geht das überhaupt? Hier gibt es eine Beschreibung als PDF zum Download http://www.esu.eu/download/betriebsanleitungen/digitaldecoder/ (SwitchPilot Servo V2.0). Dort ist die Rede von einem Anschluss einer Stromversorgung oder direkt vom Schienenstrom und ein weiterer Anschluss vom Schienenausgang des Boosters, von dem der Decoder die Befehle bekommt... Ich bin verwirrt. Oder kann ich die Servos von ESU (http://www.esu.eu/produkte/switchpilot/praezisions-servoantrieb/) auch am ST4 von opendcc/fichtelbahn (https://forum.opendcc.de/wiki/doku.php?id=st4) betreiben? Ich bin auf diesem Gebiet leider noch echter Neuling... Wenn man die Servos am ST4 betreiben kann, passt eh wieder alles. :-) Die ST4-Baugruppe hat ja ggü. dem ServoPilot von ESU den Vorteil schon die Relaise für die Herzstückpolarisierung mit dabei zu haben.

Aber weiß ein Decoder auch die Endposition eines Servomotors und kann er diese der Zentrale rückmelden?

Und nun zur Streckenverkabelung...
Ich werde in der zweiten Ausbaustufe (noch gibts ja gar nix, und es soll demnächst ein 3-gleisiger Bahnhof mit ~2m Strecke entstehen) 3 Bahnhöfe haben die zwischen 2-4 Gleise haben werden. Ich kann dann hin und her fahren. der mittlere Bahnhof wird eine Abzweigstrecke in den Nebenraum bekommen (später). Da hab ich noch gar keine Ahnung, wie ich den linearen BiDi-Bus verzweige. und in einer weiteren Ausbaustufe kommt ein Schattenbahnhof zu meinen 3 hintereinanderliegenden Bahnhöfen in der Reihe dazu. Wahrscheinlich ohne Kehrschleife sondern mit Drehscheibe.

Ich möchte meine Anlage mit transportablen Modulen bauen. Also irgendwo zwischen 25-50cm tief und ~1m lang. Ist es sinnvoll, jedes Modul als eigenen Einspeise/Rückmeldeabschnitt auszuführen, oder reicht es vollkommen aus, 2 Drähte mit dem Fahrstrom parallel zu den Schienen unten durchzuziehen und mit Bananenstecker (a la Fremo-Norm) von Modul zu Modul zu verbinden und die Schienen am Modul einmal mit den parallelen Leitungen zu verbinden. Für den BiDi-Bus brauch ich noch ein Netzwerkkabel... legt man so ein Kabel am Stück nach dem Aufbau unter den Modulen bis zum nächsten Bahnhof/Booster, oder werden solche Netzwerkkabel auch am Modulende mittels Stecker verbunden und durchgeführt? Steckverbindungen bei Hochfrequenz-Kabeln sind ja - wenn geht - zu vermeiden... Ich denke aber die BiDiB-Aufbau erfordert es, dass man es von Modul zu Modul weiterleitet. Wenn ein Modul einen Funktionsdecoder benötigt, dann hängt man den einfach auch unter das Modul und zieht die beiden Netzwerk-Kabel an die beiden Modulenden, sodass im Modul der Decoder wieder in Reihe geschaltet ist - was BiDiB ja ermöglich.

Und nun noch ein Punkt... die Lokdecoder...
Opendcc empfielt Decoder von D&H indirekt... Die Decoder von D&H (DH10C) können wie die Zimo-decoder - die auch empfohlen werden - das volle RailCom-Programm und sind offenbar mit den anderen Komponenten getestet. Wie sieht es aber mit den Decodern von ESU aus? Die können auch RailCom und DCC... aber von denen hab ich überhaupt noch nirgendwo gelesen... Sind die empfehlenswert?

Und welchen Lokstrom muss so ein Dekoder im H0e-Bereich aushalten? Brauch ich den DH10C mit 1A Maximalstrom oder geht für eine 1099 oder eine 2095 auch der DH05C mit 0,5A Maximalstrom am Motor? Von den Abmessungen her scheinen beide ja so klein zu sein, dass sie in einer 1099 schön Platz finden müssten - notfalls kann man ja in der Lok auch im Gewicht 2-3mm abfeilen...

Ich glaub, ich habs fürs erste einmal mit meinen Fragen. Ich hoffe, ich hab euch nicht zu sehr erschlagen bei meinem Einstieg... :-)

Gesteuert soll das ganze dann natürlich von einem Linux-Rechner aus werden. Wenn schon Open-Source, dann aber ganz.

liebe Grüße

scientific

BeitragVerfasst am: Mi 30-01-2019, 02:56
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